Das Dorf

Einwohnerzahl: 51

Moral (NPCs)gut

Vorräte: reichlich

Wetter: kalt, der Winter hält Einzug

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Die Miliz

Stärke: 3 Mann.

Moral (NPCs): zerbrochen

Ausrüstung: wird knapp

Zustand: unbrauchbar

Eintrag in die Familienchronik

Morlana MPL hat den Beitrag am Thu at 23:23 veröffentlicht

Gestern war die Verbrennung der Gefangenen. Ich denke das war einer der besonderen Momente, die wirklich in so eine Chronik rein geschrieben werden sollten - weil sie besonders sind. Und grausam. Zwar haben Rhorlak und ich gemeinsam entschieden, dass wir die Gefangenen als Opfer an die Götter geben, um unseren Bund zu stärken, aber ich habe keine Freude an diesem Tag gefunden - und kein Glück. Einen der Gefangenen hat Rhorlak getötet, bevor wir sie zum Hjornstein brachten, auf dem sie brennen sollten. Für eine kurze Weile dachte ich, ich könnte niemals grauenhaftere Schreie hören - aber dann verbrannten wir die anderen, und der Schrei dieses entmannten Gefangenen kam mir wie sanfte Musik vor. Ich habe mir gewünscht, dass jemand anders für mich entschieden hätte. Ich fühle mich ehrlos, dabei hatte ich gehofft, ich könnte einigen der Familien damit Genugtuung verschaffen. Ich wusste nicht, dass sich das so schlecht anfühlt.

Die Priesterin aus Kyneshain gab uns ein Amulett, das wir bei der Verbrennung ins Feuer tun sollten. Sie sagte wenn es zerspringen würde, wäre das ein gutes Zeichen, und Rhorlak und ich sollten je eine Hälfte davon tragen, damit wir einen Segen der Götter mit uns tragen. Es ist wirklich in zwei Teile gesprungen und jeder von uns trägt eine Hälfte. Einen Mond und eine Sonne.

Als die Verbrennung zu Ende war, ist etwas ganz Seltsames passiert und Rhorlak wollte mir erst nicht glauben. Ich hatte auf einmal so ein lautes Brummen in den Ohren und ein Mann mit Kapuze kam auf mich zu und hat mich beschimpft und seine Worte waren immer lauter und lauter und dann habe ich ein Horn dröhnen gehört. Und dann mit einem Mal war es vorbei, als hätte mir jemand die Ohren zu gehalten und alles war vorbei. Ich habe Rhorlak dann gebeten mit mir zu Harald Wolfsbann zu gehen und seinen Rat einzuholen. Harald wollte unbedingt den Hjornstein erkunden, aber Rhorlak hat es mir nicht erlaubt, wegen dem Kind, und er war ganz getroffen, als ich mich durchsetzen wollte. Ich habe ihm gesagt ich gehe nicht mit, weil er so große Sorge hat, aber die Sache geht mir nicht aus dem Kopf. Ich kann Harald nicht in diesen Stein schicken, in dem vielleicht Draugr oder andere Gefahren lauern, damit er etwas auflöst, für das Rhorlak und ich verantwortlich sind. Schließlich haben wir ja unseren Teil dazu beigetragen, dass der Rat zerschlagen wurde. Ich muss noch darüber nachdenken, weil ich im Moment einfach nicht weiß, was zu tun ist... Harald Wolfsbann sagt jedenfalls, dass ich Salz auf die Schwelle streuen muss, damit in den Nächten nichts in unser Haus eindringen kann. Den Kindern darf nichts passieren...

Eintrag in die Familienchronik

Morlana MPL hat den Beitrag am Wed at 17:41 veröffentlicht

Unsere Chronik will ich nun also beim Julfest beginnen. Also eigentlich war das gestern, und ich finde heute erst Zeit darüber zu schreiben. Ich hatte Sorge, dass Finnli und Siti nicht zu krank wären, um die Reise zum alten Turm am See anzutreten, aber die beiden haben es gut verkraftet. Also haben wir das Julfest nicht auf dem Hof, sondern dort gefeiert. Mit Lana, Rhorlak, Finnli und Siti und zum Abendessen waren sogar Metja und ihr Vater Olgierd dabei. Olgierd ist der Bäcker des Dorfes und Metja ist seine Tochter - und sein ganzer Stolz. Finnli hat entschieden, dass sie nun ihre beste Freundin ist, und die beiden haben sich richtig gut verstanden. Wir haben wunderschöne Geschenke ausgetauscht und alle waren ausgelassen und so glücklich, wie ich es noch nie gesehen habe. Ohne die leckeren Kekse von Metja und die Kochkunst von Lana wäre es aber bestimmt nur halb so gut gewesen. Leider hat Lana mir auch verboten aus den Töpfen zu naschen, und mir zur Strafe Mehlpampe und Federn ins Gesicht geschmiert. Alle fanden das verdammt witzig. Ich eigentlich auch, wenn ich genauer darüber nachdenke.

Wir haben haufenweise Kekse gegessen, heißen Met und gewürzten Wein getrunken, eine Schneefrau vor dem Haus gebaut und uns mit Schneebällen beworfen. Abends haben wir Geschichten am Kamin gelesen und Schneebeerentee getrunken. Ich hätte heute sogar Zeit mal wieder zu angeln. Ich würde dieses Gebäude gern für mich behalten, und ich könnte es vielleicht, weil es aus dem Besitz von Eorawyn stammt. Aber eigentlich möchte ich es für etwas nutzen, das dem Dorf nützt - jetzt, da es wieder in Schuss ist. Schreibt man solche Sachen eigentlich in eine Chronik? Horkermist... Jedenfalls müssen wir uns bald wieder auf de Weg nah Hause machen, weil Rhorlak und ich den Bund vorbereiten müssen - und die Verbrennung der Gefangenen. Wir haben beschlossen, dass sie ein Geschenk an die Götter werden sollen, damit das Band zwischen uns unter einem leuchtenden Stern geknüpft wird.  Diese Zeiten lassen mich ganz nervös werden. Ich sehne den Tag herbei an dem es so weit ist, aber genauso will ich hier bleiben und die friedlichen Stunden am Kamin genießen, und mir von Rhorlak die Füße kneten lassen. Siti hat übrigens gelernt seinen Namen auszusprechen - na, fast. Er nennt sich selbst Itti, und ich muss immer ein Bisschen lachen, wenn ich seine piepsige Stimme höre.

Ich glaube Rhorlak genießt die Zeit hier am Meisten. Er hat sich so lange nach diesem Frieden gesehnt, dass ich hoffe, wir haben noch mehr von den Momenten vor uns. Ich mag das entspannte Lächeln auf dem sonst so grimmigen Gesicht und er liebt die Kinder sehr. Bald wird er Thane sein, und viel Gutes für unser Dorf tun. Vielleicht mehr als ich es je konnte, weil die Leute so viel Respekt vor ihm haben.

Dieses Julfest war auf jeden Fall das Tollste, das ich je gefeiert habe. Es hat mir das Herz gewärmt zu sehen, wie Finnli, Siti und Lana nach diesen schrecklichen Dingen eine schöne, unbeschwerte Zeit hatten, und ich glaube sie wünschen sich auch, dass wir noch ein paar Tage hier bleiben. Leider geht das nicht. Lana und die Kinder werden allerdings Harald Wolfsbann und Ulfgrim Drachenklaue besuchen. Sie sind Gefährten und Harald Wolfsbann ist der Sohn von Thorstein Rabenblick - der aus den berühmten Geschichten, die Rhorlak mir immer erzählt hat, als ich noch kleiner war. Also...ich gebe ja zu, dass ich ihn manchmal noch immer um eine dieser Geschichten bitte, aber das nur am Rande. Oh, und Ulfgrim kocht ganz toll. Harald und Ulfgrim kämpfen zusammen mit Lana weit im Norden des Landes, und nun haben sie Quartier hier im Dorf bezogen, weil ihr Heim von den Männern Splitterhorns überrannt wurde. Es sind gute Männer, und ich bin froh sie hier zu haben.

Eintrag in die Familienchronik

Morlana MPL hat den Beitrag am Mar 12, 19 veröffentlicht

Man nennt mich Kynhild Riesenschreck, und noch bin ich die Thane von Hjornstein. Eigentlich wollte ich eine Schildmaid werden, und einmal bei den Gefährten kämpfen, und bis vor Kurzem dachte ich, ich könnte das wirklich, aber dann kam alles anders. Rhorlak sagte, dass die Skalden vielleicht irgendwann unsere Geschichte, und die unserer Kinder besingen werden, und ich dachte mir, ich könnte es ihnen ja einfacher machen, indem ich alles was so passiert aufschreibe, und sie aus erster Hand erfahren, worüber sie singen können. Wenn sie denn etwas finden, das es wert ist, besungen zu werden. Rhorlak sagt, er kann nicht gut mit verschnörkelten Worten umgehen, und Lana hat keine Lust zu schreiben - sie liest lieber, wenn sie sich nicht gerade um Finnli und Siti kümmert. Also muss ich das selber machen. Was bisher alles passiert ist, wäre viel zu viel, um es alles aufzuschreiben, weil mir jetzt schon die Hand weh tut, und normalerweise lasse ich andere für mich schreiben. Aber die Meisten Leute wissen auch bestimmt so, dass Rhorlak eigentlich die Blutige Hand von Haafingar genannt wird, und die Geschichten die man sich über ihn erzählt sind wohl meistens auch wahr. Zumindest ein Teil davon. Aber ich kenne einen anderen Rhorlak. Die Geschichten erzählen von einem alten Rhorlak, und auch wenn er noch immer stark und mutig ist, ist er kein böser Mann. Ich weiß das. Ich glaube Umstände machen gute Männer zu Monstern, und manchmal braucht man jemanden, der einem den Mut gibt wieder gütig zu werden. Oder so ähnlich. Ich glaube so eine Familienchronik fängt man am besten damit an, dass man alle, die zur Familie gehören vorstellt. Oder alle die der Familie nahe sind, weil eigentlich sind nur Finnli und Siti miteinander verwandt, und Rhorlak und ich sind Gefährten. Also ich fange dann einfach mal an.

Da ist erstmal Rhorlak, der eigentlich Rhorlak von Drachenbrügge heißt, weil er aus Drachenbrügge kommt. Sein Vater war ein Fleischer und seine Mutter kannte er nicht. Er sagt, er sei ein Bastard, aber das macht ihn ja nicht weniger zu einem Mann, und selbst wenn Rhorlak kein Bastard wäre, würde ich ihn nicht mehr mögen, weil das ja gar nichts mit ihm zu tun hat. Rhorlak ist mein Gefährte, und ich bin sicher, dass die Götter uns zueinander geführt haben. Rhorlak hat auch einen Wolf, der Fjori heißt, und er ist sehr klug. Rhorlak und Fjori waren eigentlich immer zusammen, und sind genauso unzertrennlich wie er und ich. Manchmal schubst Fjori mich aus dem Bett, um neben Rhorlak zu schlafen. Er kann wirklich herrisch sein.

Dann wohnt auch Lana bei uns, die in Wirklichkeit Lana von Weißlauf heißt, weil sie aus Weißlauf kommt. Ihre Familie besteht fast nur aus Händlern und sie hat viel Geld und viele schöne Kleider. Aber auf das Meiste hat sie verzichtet, weil sie bei den Gefährten kämpfen wollte. Und das hat sie auch. Aber wegen der Sache mit Splitterhorn kann sie nicht mehr kämpfen, und jetzt lebt sie bei mir und Rhorlak. Lana ist meine engste Vertraute und wie eine Schwester für mich, obwohl sie mich anfangs nicht mochte. Die Schrecken der kurzen Gefangenschaft haben ein seltsames Band zwischen uns geknüpft. Nicht so eins wie das, das mich und Rhorlak verbindet, aber es fühlt sich ähnlich fest an.

Seit einigen Wochen haben wir auch Finnli und Siti bei uns. Die beiden sind Geschwister und wir haben sie verwaist in Windhelm gefunden. Rhorlak und ich haben die beiden adoptiert, weil es niemanden gab, der sich um sie kümmern konnte, und weil wir genug haben, um für sie da zu sein. Ihre Mutter starb vor einem guten Jahr an den Hirnpocken, und ihr Vater war Soldat, aber er hat sich bei einem Mann namens Splitterhorn tief verschuldet, wodurch er ihnen letzten Endes auch zum Opfer fiel. Finnli wurde von seinen Männern verstümmelt, und hat eine Weile versucht sich und ihren kleinen Bruder über Wasser zu halten. Sie gab ihr Bestes, aber das Leben war nicht gut zu ihr. Finnli besteht gerade darauf, dass ich in das Buch schreibe, dass sie jetzt auch Flöte spielen kann. Sie ist sehr stolz, aber uns tun manchmal die Ohren weh. Ihr kleiner Bruder Siti lernt gerade sprechen, und ich glaube er hat sich in Lana verliebt.

Und ich natürlich. Wie ich ja am Anfang geschrieben habe, bin ich noch die Thane von Hjornstein, und heiße Kynhild Riesenschreck. Den Namen habe ich bekommen, weil ich...eigentlich weiß ich das nicht genau. Ich glaube, weil ich Borg im Armdrücken besiegt habe, als ich noch jünger war, und Borg, mein Huskarl, der den Beinamen "der Riese" trägt, war schon damals richtig stark. Ich glaube das war ein Trick, und Rhorlak hat mir Riesenzehnagelschnippsel in meine Milch getan, und deshalb war ich kurzzeitig unbesiegbar im Armdrücken. Aber er wollte das nie wirklich zugeben. Ich komme jedenfalls ursprünglich aus Nimalten, und bin nicht wirklich Rhorlaks Tochter, wie früher alle dachten. Tatsächlich war Joren Steinfaust mein Vater, und Rhorlak hat sich als meiner ausgegeben, damit man mich nicht dorthin zurück schickt. Aber das ist jetzt schon Jahre her, und Joren wandelt in der Finsternis, wo er sein sollte. Ich werde ihn nie wieder treffen müssen - auch nicht, wenn wir nach Sovngarde einziehen.

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